Erziehung

 

Orientiert an christlichen Werten erziehen wir die Schülerinnen und Schüler zu Selbstbestimmung und sozialer Verantwortung.

 

Dabei nehmen wir als Lehrerinnen und Lehrer eine Vorbildfunktion ein. Durch unsere pädagogischen Einstellungen und unser Handeln wirken wir auf die Kinder ein. Wir fördern

 

  • die Entfaltung der Person,
  • die Selbstständigkeit der Entscheidungen und Handlungen
  • das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl, die Natur und die Umwelt.

 

Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen:


  • selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln, indem sie an Arbeitsplänen (z. B. Tagespläne, Wochenpläne), Werkstätten, Projekten usw. arbeiten. Ein besonderer Schwerpunkt ist es, die Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken (siehe Schulrecht). Darunter fallen die jährliche Teilnahme am „Tag der Sauberkeit“, die Bebauung und Pflege des Schulgartens, der Besuch der 3. Klassen im Seniorenheim St.-Franziskus mit einer Vorführung, die Teilnahme  an kirchlichen Hilfsprojekten des Kindermissionswerkes und des Hilfswerks Misereor im Advent und in der Fastenzeit.


  • für sich und gemeinsam mit anderen zu lernen und Leistungen zu erbringen, indem sie in verschiedenen Sozialformen arbeiten und somit einzeln oder gemeinsam zur Lösung einer Aufgabe beitragen, Die Erziehung zur Rücksichtnahme, Freundlichkeit und einem friedlichen Zusammenleben und arbeiten erfolgt in jedem Unterricht und wird verstärkt durch das Bewusstmachen und Einhalten der Grundregeln, die an unserer Schule gelten. Eine dieser Regeln wird in jeder Woche besonders hervorgehoben und eingeübt. Bei einer dreimaligen Verletzung der Regeln gilt das Prinzip der Wiedergutmachung.


  •  die eigene Meinung zu vertreten und die Meinung anderer zu achten, indem sie sachlich argumentieren und diskutieren lernen, z. B. im Klassenrat, bei der Vorstellung und Auswertung von Schülerergebnissen usw.


  • in religiösen und weltanschaulichen Fragen persönliche Entscheidungen zu treffen und Verständnis und Toleranz gegenüber den Entscheidungen anderer zu entwickeln, indem sie vorwiegend im Religionsunterricht Orientierungswissen und Orientierungsfähigkeit erwerben. Die Kinder werden motiviert, ihr eigenes Leben und das Zusammenleben mit anderen unter den Maßstäben der christlichen Ethik zu reflektieren. Dadurch sollen sie angeregt werden, sich für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und darauf zu vertrauen, dass sie auch in Schuld und Versagen angenommen sind. Mit Unterrichtsreihen zu diesen Themenbereichen leistet der Religionsunterricht einen wesentlichen Beitrag zur sozialen und ethischen Erziehung.


  • Als katholische Schule ist es uns ein Anliegen, die Ehrfurcht vor Gott zu wecken, wie es im Schulrecht verankert ist. Mit einem täglichen Morgengebet stellen wir uns und den Unterricht unter Gottes Schutz. Die Wortgottesdienste zu besonderen Anlässen (vor den Weihnachts-, Oster- und Sommerferien, am 3. Februar und am Aschermittwoch) werden von der ganzen Schulgemeinschaft mitgestaltet. Der wöchentliche Schulgottesdienst bietet u. a. die Chance, Maßstäbe des christlichen Zusammenlebens zu thematisierendie grundlegenden Normen des Grundgesetzes und der Landesverfassung zu verstehen und für die Demokratie zu entfalten, indem sie ansatzweise grundlegende demokratische Strukturen kennen lernen, z. B. in Abstimmungen und bei der Klassensprecherwahl.   


  •  die eigene Wahrnehmungs-, Empfindungs- und Ausdrucksfähigkeit sowie musisch-künstlerische Fähigkeiten zu entfalten, indem wir uns um eine ganzheitliche Gestaltung des Unterrichts, welche möglichst viele Sinne der Kinder anspricht, bemühen, z. B. verschiedene kreative Gestaltungsmöglichkeiten (singen, malen, basteln, tanzen usw.) in den Unterricht einbeziehen.


  • Freude an Bewegung und gemeinsamen Sport zu entwickeln, sich gesund zu ernähren und gesund zu leben, indem unterschiedliche Aktivitäten im Laufe des Schuljahres angeboten werden, welche zur Bewegung anregen, z. B. Sportunterricht, Wandertag, Sporttag, großes Angebot an Turn- und Spielgeräten auf dem Schulhof (Minispielfeld, Klettergeräte, Rutsche …), Teilnahme an Sportwettkämpfen usw. Unterrichtsreihen zum Thema „Gesunde Ernährung“ und Durchführung eines gemeinsamen gesunden Frühstücks (vgl. Konzept zur Gesundheitserziehung.


  •  mit Medien verantwortungsbewusst und sicher umzugehen, indem die Kinder verschiedene Medien wie das Internet, Bücher, Filme zur Informationsentnahme nutzen können und schrittweise an deren verantwortungsbewusste Nutzung herangeführt werden.